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TBZ unternimmt Pumpversuch am Mühlenstrom

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Flensburg - Der Mühlenstrom wird trocken gelegt - Fotos: Thomsen

Seit den frühen Morgen Stunden wird am Hafen gepumpt. Wie das technische Betriebszentrum Flensburg (TBZ) mitteilte, unternimmt man einen Versuch an der Hafenspitze, den Mühlenstrom vorübergehend trocken zu legen. Dazu wurden diverse Riegelsystem zu geschoben, die den Fluss ins Hafenbecken verhindern. Des Weiteren wurde eine Spundwand nahe der Hafenspitze angebracht, um wiederum zu verhindern, dass das Ostseewasser in den Mühlenstromkanal läuft. Dies dient als Vorbereitung für eine Untersuchung des Mühlenstroms. Sollte der Versuch gelingen, wird der bauliche Zustand des Mühlenstroms in den kommenden Wochen durch die Befliegung mit einer Drohne festgestellt werden.

Da der Mühlenstrom in den vergangenen Jahrhunderten mit unterschiedlichen Konstruktionen überbaut wurde, versucht man diesen mit einer Drohne zu untersuchen. Bei der Drohne handelt es sich um keine herkömmliche, die eingesetzte Spezial-Drohne fertigt einen 3-D-Scan des Kanals an.

Die Gesamtleistung der Pumpen liegt bei rund 17.000 Liter pro Minute. Unterstützt wird das TBZ durch das Technische Hilfswerk OV Flensburg mit ihrer Hochleistungspumpe von 5.000 Liter pro Minute.


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