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Selbsttests für Schülerinnen und Schüler ab Montag in den Schulen

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Schleswig-Holstein - Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, muss daraufhin ein PCR-Test gemacht werden, der das Ergebnis bestätigt. Archivbild: Foerde.news

Bildungsministerin Karin Prien hat am 18. März in Kiel weitere Details zur Testkampagne des Landes vorgestellt. Prien erläuterte den Prozess und demonstrierte die Sets für Selbsttests der Schülerinnen und Schüler, die ab Montag im Einsatz seien.

„Die Hygieneregeln, der Schnupfenplan und Umsicht sind weiterhin unsere wichtigsten Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Als weiterer Baustein für die Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs wird allen Schülerinnen und Schülern ab Montag, 22. März 2021, ein einmal wöchentliches Selbsttestangebot zur Verfügung gestellt“, so Prien. Das Selbsttestangebot sei damit ein weiterer Beitrag zur Bekämpfung der Coronapandemie und für mehr Sicherheit für den Unterrichtsbetrieb bis zu den Osterferien. „Für uns gab es zwei Möglichkeiten: Entweder wir legen die Hände in den Schoß und warten auf die perfekte Lösung, oder wir packen an und sagen: Wir testen! Unser Weg ist daher, dass wir in einem ersten Schritt bis zu den Osterferien den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich selbst unter Aufsicht in der Schule zu testen. Selbstverständlich sind diese Tests freiwillig“, betont Karin Prien. Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, muss daraufhin ein PCR-Test gemacht werden, der das Ergebnis bestätigt. Schülerinnen und Schüler müssen sich nach Hause begeben und sollen die 116117 anrufen.

Am Donnerstag seien LKWs des Technischen Hilfswerks vom Lager in Boostedt zu allen Schulämtern im Land gefahren um dorthin die Testkits zu bringen. Am Donnerstag sollten 230.000 Tests der Firma Roche vor Ort ankommen, am Samstag folgen weitere 380.000, sodass in der kommenden Woche jeder Schüler und jede Schülerin die Möglichkeit haben werde, einen freiwilligen Selbsttest zu machen. Die gelte zusätzlich zu dem Testangebot, das ohnehin jede Schleswig-Holsteinerin und jeder Schleswig-Holsteiner ein Mal pro Woche habe. „Den Schulen ist gestern umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt worden. Dabei haben wir nicht nur das detaillierte Material des Herstellers für die Schülerinnen und Schüler aufbereitet, sondern auch durch Lehrkräfte bei uns im Haus, die normalerweise Kindern im Chemieunterricht das Experimentieren beibringen, eine kindgerechte Anleitung erstellt“, berichtete Karin Prien.


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