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Postbank-Tarifrunde: ver.di ruft zum Streik auf – Am Donnerstag bundesweit Filialen betroffen

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. ver.di fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 15,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 600 Euro - Foto: Thomsen

Deutschland - In der Tarifrunde bei der Postbank weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Warnstreiks vor der vierten Verhandlungsrunde noch einmal deutlich aus und ruft am Donnerstag (11. April 2024) neben den Beschäftigten im Backoffice und den Callcentern nun auch bundesweit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Filialen zu Arbeitsniederlegungen auf. „Damit wird noch einmal ein deutliches Zeichen gesetzt, dass alle Beschäftigten hinter den Forderungen nach einer deutlichen Verbesserung der Bezahlung und einer Verlängerung des Kündigungsschutzes stehen“, betonte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. In den Backoffice-Bereichen sowie den Callcentern wird bereits seit heute (9. April 2024) gestreikt.

Mit der Intensivierung der Streiks zieht ver.di die Konsequenzen aus den sich bereits seit mehreren Wochen mit insgesamt drei Runden hinschleppenden Verhandlungen. ver.di fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten 15,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 600 Euro und die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis zum 31. Dezember 2028.

Mit der frühzeitigen Ankündigung eineinhalb Tage vor dem bundesweiten Warnstreik in den Filialen wolle ver.di sicherstellen, dass sich Kundinnen und Kunden rechtzeitig auf die Arbeitskampfmaßnahmen einstellen können und entsprechend disponieren. „Bei allen Kundinnen und Kunden, die wir nicht erreichen, bitten wir um Verständnis, dass es vorübergehend zu Beeinträchtigungen kommen kann“, betonte Duscheck. Die Warnstreikmaßnahmen in allen drei betroffenen Bereichen dauern bis einschließlich Donnerstag an.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 16. April 2024 in Frankfurt/Main angesetzt.

 

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