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„One Love“ in und an Stadtbussen: AktivBus setzt Zeichen für Vielfalt und Toleranz

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Wenn Manuel Neuer sie bei der WM nicht tragen darf, dann bekennen zumindest unsere Flensburger Stadtbusse Farbe“, kündigt Paul Hemkentokrax, - Fotos: Thomsen

Flensburg - Das Verbot der „OneLove“-Binde bei der Fussball-Weltmeisterschaft in Katar sorgt vielerorts für Empörung und zieht immer weitere Kreise. Viele andere Vereine und Firmen setzen mit dem Einsatz der Binde oder gleichartigen Aufklebern nun das Zeichen, dass die Fußballkapitäne mehrerer europäischer Mannschaften bei WM-Spielen nicht mehr öffentlich zeigen dürfen.
Am Mittwochnachmittag zog auch der Flensburger Buslinienbetreiber „AktivBus“ mit. Pünktlich zum 1:0 der Deutschen Nationalmannschaft im Auftaktspiel gegen Japan wurde im Busdepot an der Apenrader Straße der erste Linienbus oberhalb der vorderen Eingangstür mit einem großen Aufkleber beklebt. Er zeigt den „One Love“-Schriftzug, der ein Herz in Regenbogenfarben mit einer „1“ einrahmt und ist der aus einer Initiative des niederländischen Fußballverbandes entstandenen Armbinde nachempfunden.
„Wenn Manuel Neuer sie bei der WM nicht tragen darf, dann bekennen zumindest unsere Flensburger Stadtbusse Farbe“, kündigt Paul Hemkentokrax,
Geschäftsführer der Aktiv Bus Flensburg GmbH als Reaktion auf die Diskussion um die „One-Love“-Kapitänsbinde an.
Neben dem großen Aufkleber über der Tür wird das „OneLove“-Logo auch auf den Anzeigetafeln in den Bussen im Wechsel mit den Anzeigen der Werbetreibenden angezeigt.
Mit Hilfe eines lokalen Werbemittel-Herstellers konnten 30 Aufkleber in verschiedenen Größen zeitnah beschafft werden. Damit sollen in den kommenden Tagen, sofern die jeweiligen Werbepartner einverstanden sind, ein Teil der Linienbusse beklebt werden und damit ein Statement gegen Homophobie, Antisemitismus und Rassismus sowie für Frauen- und Menschenrechte setzen.


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