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Jedes Jahr verunglücken 80.000 Radfahrer: Radeln nicht oben ohne

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Es gibt zwar keine Helm-Pflicht in Deutschland. Helme könnten jedoch Leben retten - Foto:Archivbild - Förde.news

Helm aufsetzen, Fahrrad checken und vorsichtig fahren, dies sind aus Sicht der Unfallsachverständigen von DEKRA die wichtigsten Sicherheitsregeln für Radfahrer in der Hauptsaison. Jedes Jahr kommen rund 80.000 Radfahrer bei Unfällen im Straßenverkehr zu Schaden. Allein von Januar bis November des Jahres 2018 kamen nach vorläufiger amtlicher Statistik 50 Radfahrer mehr ums Leben als 2017, ein Plus von 13,6 Prozent.

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Die Experten empfehlen daher dringend, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen, um bei einem Sturz oder Unfall besser geschützt zu sein.
„Mit Helm verringert sich bei einem Unfall die Schwere der Kopfverletzungen in der Regel erheblich“, sagt Stefanie Ritter, Unfallforscherin bei DEKRA. Das gilt besonders für ältere Menschen, bei denen das Risiko als Radfahrer ums Leben zu kommen um ein Mehrfaches höher liegt als bei Jüngeren. Im Jahr 2017 stellte die Altersgruppe der über 65-Jährigen rund 59 Prozent der getöteten Radfahrer. Aber auch Eltern sollten darauf achten, dass Kinder nie ohne Helm aufs Fahrrad steigen und selbst als gutes Beispiel vorangehen.

Die größten Gefahren für Radfahrer lauern überall dort, wo sie mit Autos zusammentreffen. In drei von vier Fällen ist ein Pkw der Unfallgegner, und etwa ebenso oft geht der Unfall hauptsächlich aufs Konto des Autofahrers, etwa wegen zu schnellem Fahren oder zu geringem Sicherheitsabstand. Radfahrer tun also gut daran, ihre Fahrweise auf eventuelle Fehler  von Autofahrern einzustellen und dem ungleichen Duell möglichst aus dem Weg zu gehen: also Radwege nutzen, stark befahrene Straßen meiden, sichere Wegführungen bevorzugen, in der Abenddämmerung Licht anschalten und an Kreuzungen defensiv fahren. Autofahrer wiederum sind aufgerufen, gegenüber Radfahrern Rücksicht und Fairness an den Tag zu legen.

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Auch auf Seiten der Radfahrer gibt es Optimierungspotential. Immer wieder kommt es zu Unfällen, weil sie zu schnell unterwegs sind, die Vorfahrt nicht beachten, rote Ampeln missachten, unvorsichtig von Radwegen auf die Fahrbahn einbiegen, vorhandene Radwege nicht nutzen oder beim Abbiegen nicht auf den Längsverkehr achten. Auch ist es notwendig beim Überholen von Fußgängern oder anderen Radfahrern rechtzeitig ein Klingelsignal zu geben und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einzuhalten.


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Die Experten empfehlen daher dringend, beim Fahrradfahren einen Helm zu tragen, um bei einem Sturz oder Unfall besser geschützt zu sein.
„Mit Helm verringert sich bei einem Unfall die Schwere der Kopfverletzungen in der Regel erheblich“, sagt Stefanie Ritter, Unfallforscherin bei DEKRA. Das gilt besonders für ältere Menschen, bei denen das Risiko als Radfahrer ums Leben zu kommen um ein Mehrfaches höher liegt als bei Jüngeren. Im Jahr 2017 stellte die Altersgruppe der über 65-Jährigen rund 59 Prozent der getöteten Radfahrer. Aber auch Eltern sollten darauf achten, dass Kinder nie ohne Helm aufs Fahrrad steigen und selbst als gutes Beispiel vorangehen.

Die größten Gefahren für Radfahrer lauern überall dort, wo sie mit Autos zusammentreffen. In drei von vier Fällen ist ein Pkw der Unfallgegner, und etwa ebenso oft geht der Unfall hauptsächlich aufs Konto des Autofahrers, etwa wegen zu schnellem Fahren oder zu geringem Sicherheitsabstand. Radfahrer tun also gut daran, ihre Fahrweise auf eventuelle Fehler  von Autofahrern einzustellen und dem ungleichen Duell möglichst aus dem Weg zu gehen: also Radwege nutzen, stark befahrene Straßen meiden, sichere Wegführungen bevorzugen, in der Abenddämmerung Licht anschalten und an Kreuzungen defensiv fahren. Autofahrer wiederum sind aufgerufen, gegenüber Radfahrern Rücksicht und Fairness an den Tag zu legen.

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Auch auf Seiten der Radfahrer gibt es Optimierungspotential. Immer wieder kommt es zu Unfällen, weil sie zu schnell unterwegs sind, die Vorfahrt nicht beachten, rote Ampeln missachten, unvorsichtig von Radwegen auf die Fahrbahn einbiegen, vorhandene Radwege nicht nutzen oder beim Abbiegen nicht auf den Längsverkehr achten. Auch ist es notwendig beim Überholen von Fußgängern oder anderen Radfahrern rechtzeitig ein Klingelsignal zu geben und einen ausreichenden Sicherheitsabstand einzuhalten.

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