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Fernwärmeabsatz steigt durch niedrige Temperaturen und Corona

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Flensburg - Fernwärmeleitungen Flensburger Heizkraftwerk - Foto: Stadtwerke-Flensburg

Die Stadtwerke haben dafür zwei Gründe ausgemacht. Dazu Thomas Räther, verantwortlich für die Energienetze der Stadtwerke: „Es war Anfang dieses Jahres deutlich kälter als in 2020. So lag die Durchschnittstemperatur im Januar 2020 bei 6,1 °C, dieses Jahr mit 2,0 °C deutlich darunter. Im Februar hatten wir ein ähnliches Bild. 5,8 °C in 2020, 2,4 °C in diesem Jahr.“

Es war in diesem Januar in Flensburg auch kälter als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre im Januar: 2.0 statt 3,3 °C. Der diesjährige Februar entsprach mit 2,4°C ungefähr dem 10-Jahresdurchschnitt von 2.7°C.

Aber auch die Corona-Pandemie dürfte hier Wirkung zeigen. Durch Homeoffice und lockdown halten sich die Menschen mehr zu Hause auf und wollen es dann auch warm haben und heizen entsprechend mehr und länger.

Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass in den ersten beiden Monaten des Jahres grundsätzlich fast ein Drittel der gesamten Wärmemenge verbraucht wird. Das bedeutet, das kalte Monate am Jahresanfang einen überproportionalen Einfluss auf den gesamten Jahresverbrauch an Fernwärme haben.

Cris Wallendorf, Vertriebsleiter der Stadtwerke, gibt aus diesem Grund den Hinweis: „Wir können nur bedingtvorhersagen, wie sich die Temperatur im Verlauf des Jahres entwickelt und wieviel Wärme im ganzen Jahr noch benötigt wird, aber wir bieten unseren Kunden an, ihren monatlichen Abschlag etwas zu erhöhen, um bei der Jahresabrechnung auf der sicheren Seite zu sein. So können Nachzahlungen vermieden werden.“

Das ist am einfachsten im Online-Kundenportal der Stadtwerke-Homepage:

www.stadtwerke-flensburg.de/kundenkonto/ oder telefonisch unter 487 4440 oder per E-Mail an service@stadtwerke-flensburg.de.


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