CSD in Flensburg zieht rund 2.000 Besucher an
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Trotz wechselhaften Wetters ist der Christopher Street Day in Flensburg am Sonntag auf große Resonanz gestoßen. Rund 2.000 Menschen folgten dem Aufruf von Flensbunt und setzten in der Stadt ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt.

Andreas Witolla, ehrenamtlicher Leiter von Flensbunt freut sich über den riesigen Andrang
Der Christopher Street Day (CSD) in Flensburg hat am Sonntag zahlreiche Menschen in die Innenstadt gelockt. Nach Angaben der Veranstalter von Flensbunt kamen rund 2.000 Besucher zusammen, um gemeinsam für Offenheit, Akzeptanz und die Rechte der queeren Gemeinschaft einzustehen.
Dabei hätte das Wetter zunächst wenig Anlass zur Hoffnung gegeben. Noch in den Tagen zuvor hatte es immer wieder geregnet. Am Sonntag zeigte sich der Himmel dann jedoch versöhnlicher: Zwischen den Wolken ließ sich immer wieder die Sonne blicken und sorgte für freundliche Momente während der Veranstaltung. Zwar gab es zwischenzeitlich auch ein paar Regentropfen, doch die Stimmung ließen sich die Besucher davon nicht verderben. Für einen sichtbaren Regenbogen am Himmel reichte es am Ende zwar nicht – die Farben des Tages waren in Flensburg dennoch unübersehbar.
Mit Plakaten, Fahnen und viel guter Laune machten die Teilnehmer deutlich, wofür der CSD seit Jahren steht: für Respekt, Gleichberechtigung und eine offene Gesellschaft. Die große Beteiligung zeigte einmal mehr, dass die Veranstaltung in Flensburg fest verankert ist und von vielen Menschen unterstützt wird.
Wir haben die Eindrücke des Tages in einer Bilderauswahl zusammengefasst.