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Coronavirus: Regierung will neue Knallhart-Maßnahmen

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Deutschland - Wird das die Impfpflicht durch die Hintertür? Archivfoto: Thomsen

Wie die Bild-Zeitung am Dienstagabend berichtet, plant die Bundesregierung bereits einschneidende Maßnahmen – „2G“-, statt „3G“-Regel: eine Impfpflicht durch die Hintertür?

Das Bundesgesundheitsministerium verschickte am Dienstag den Corona-Plan an die Bundesländer. Aus diesem soll hervorgehen, dass bereits ab Anfang/Mitte September unabhängig von der Inzidenz verschärfte Maßnahmen gelten könnten. So soll zum Beispiel ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis zur Pflicht werden. Ohne diesen Nachweis könne man beispielsweise an Friseurbesuchen, Hotelübernachtungen oder Innenveranstaltungen nicht teilhaben.

Während in anderen Ländern wie Großbritannien die Corona-Maßnahmen schon ganz entfallen, legt die Bundesregierung nun ihren Corona-Plan für Herbst und Winter vor. Ein einschneidender Lockdown, wie wir es aus der zweiten und dritten Welle kennen, soll es allerdings nicht geben.

Dinge wie Restaurant-, Friseur oder Kinobesuche begannen langsam wieder normal zu werden, zumindest wenn man eins der sogenannten „3G´s“ (Geimpft, Genesen oder getestet) innehat. In einigen Bundesländern wie zum Beispiel in Bayern, Bremen oder Hessen war dies bereits ohne einen Nachweis möglich. Das könnte sich in Zukunft wieder ändern.

Ungeimpfte könnten noch härter getroffen werden, sollten die Inzidenzen zu sehr steigen. Ab einer bestimmten Inzidenz und Krankenhausauslastung sollen Ungeimpfte von der Teilnahme an Veranstaltungen und Besuchen der Gastronomie ausgeschlossen werden. Statt der „3G“-Regel soll dann die „2G“-Regel gelten und der Zutritt somit auf Geimpfte und Genesene beschränkt werden.

Weiter soll aus dem brisanten Dokument hervorgehen, dass die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im Einzelhandel für alle Bürger bis zum Frühjahr 2022 gelten soll.


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