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Vermeintlicher Kleinbrand entwickelt sich zu Großfeuer: Lagerhalle mit Fahrzeugen zerstört

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Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten - Fotos: Iwersen
Ein vermeintlicher Kleinbrand an einem Holzstapel vor einer Lagerhalle hat sich am Mittwoch in Großsolt bei Flensburg innerhalb weniger Minuten zu einem Großbrand entwickelt.
Die Feuerwehr war gegen 11 Uhr zu der Lagerhalle mit angrenzendem Wohnhaus gerufen worden - ein Anwohner hatte den Brand eines Holzhaufens gemeldet. Doch schon auf der Anfahrt zum Einsatzort schwante den Feuerwehrleuten Böses - denn sie konnten weithin eine große Rauchsäule sehen. Der Einsatzleiter ließ sofort Großalarm auslösen.
Als die Einsatzkräfte an der Lagerhalle ankamen, stand diese schon lichterloh in Flammen - und auch die darin untergestellten Fahrzeuge, bei denen es sich um einen Traktor, ein Auto und einen Wohnwagen handeln soll. Zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte bestand in den gelagerten Gasflaschen in der rund 500 Quadratmeter großen Halle.
Zudem mussten die Einsatzkräfte das nur wenige Meter entfernt stehende Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen mit massivem Wassereinsatz schützen - und auch die benachbarten Getreidefelder waren durch die wochenlange Trockenheit gefährdet.
Die brennende Lagerhalle konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten - sie brannte vollständig nieder und stürzte noch während der Löscharbeiten teilweise ein. Mit einem Bagger sollen die Trümmer auseinandergezogen werden, um an die Glutnester zu gelangen.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt.

 


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