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Polizei ermittelt: Kinder aus weißem Transporter angesprochen

 |  von Thomsen / Foerde.news

Ein 10 und 12-jähriger Junge wurden angesprochen - Symbolfoto: Thomsen

Böklund – In Böklund soll es am Dienstagabend, 30. Juni 2026, gegen 19 Uhr zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem ein 10-jähriger Junge aus einem weißen Transporter angesprochen und zum Einsteigen animiert worden sein soll. Am folgenden Abend, 1. Juli 2026, soll ein 12-Jähriger in Böklund ebenfalls von einem Mann aus einem weißen Transporter angesprochen worden sein. Verletzt wurde in den bekannt gewordenen Fällen niemand.

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Wie Polizeisprecherin Sandra Otte von der Polizeidirektion Flensburg mitteilt, soll der Fahrer im ersten Fall nach Angaben des Jungen blaue Augen gehabt und eine schwarz-weiße Maske beziehungsweise Sturmhaube getragen haben. Der zweite Vorfall soll sich am Mittwochabend im Bereich Schleswiger Straße/Schulstraße in Böklund ereignet haben. Auch dort soll der Mann eine Maske oder Sturmhaube getragen haben.

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Einen ähnlichen Fall soll es bereits am 19. Juni 2026 gegen 17.40 Uhr in der Hauptstraße in Taarstedt gegeben haben. Dort wurde von einem weißen Lieferwagen berichtet, der auf Höhe von zwei Mädchen kurz anhielt. Der Fahrer soll eine „Corona“-Maske getragen haben.

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Nach Polizeiangaben reagierten die Kinder in allen Fällen richtig und suchten das Weite. Sowohl die Polizeistation in Böklund als auch die Kriminalpolizei in Schleswig haben Kenntnis von den Vorfällen und nehmen die Hinweise der betroffenen Kinder ernst. Hinweise auf die Identität des Mannes liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei appelliert zudem an Eltern, ihre Kinder dafür zu sensibilisieren, nicht mit fremden Menschen mitzugehen oder in deren Fahrzeuge zu steigen. Wenn Kinder sich bedroht fühlen oder im Umgang mit anderen Menschen unsicher sind, sollten sie sich umgehend an Eltern, Lehrkräfte oder andere Vertrauenspersonen wenden oder sichere Orte wie eine Bäckerei oder ein Geschäft aufsuchen und dort um Hilfe bitten. Verdächtige Beobachtungen sollten der Polizei unmittelbar gemeldet werden.

Seit Bekanntwerden der geschilderten Sachverhalte kursieren nach Angaben der Polizei zahlreiche Warnhinweise in sozialen Medien. Unter anderem ist von einem Fahrzeugkennzeichen die Rede, das von der Polizei nicht bestätigt wird. Die Polizei rät trotz aller Besorgnis zur Besonnenheit. Private Aufrufe, insbesondere über soziale Medien, könnten kontraproduktiv sein und eine ungewollte Welle von Falschmeldungen auslösen. Die dringende Bitte der Polizei lautet daher, keine Informationen weiterzuverbreiten, die lediglich vom Hörensagen bekannt sind und deren Quellen unbekannt sind.