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Gerüchte an der Duborg-Skolen: War ein Amoklauf geplant?

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Die Polizei steht seitdem in engem Kontakt mit der Schulleitung. - Foto: Thomsen

Flensburg - Am Freitagvormittag verbreitete sich auf Facebook ein Post, der auf beunruhigende Gerüchte rund um die Duborg-Skolen aufmerksam machte. Gegen 12:15 Uhr fragte eine anonyme Person in der Gruppe „Flensburg Ahoi“: „Was ist an dem haarsträubenden Gerücht bezüglich der Duborg-Skolen dran? Schüler hier die informieren können oder dürft ihr nicht?“

Die kryptische Nachricht ließ die Nutzer der Gruppe rätseln, um welche Gerüchte es sich handeln könnte. Kurze Zeit später präzisierte die Verfasserin ihren Beitrag: „Ein Schüler versetzt wohl Lehrer und Schülerschaft in Angst und Schrecken durch explizite und sehr detaillierte Aussagen. Ich will keine Gerüchte schüren, ich möchte informiert sein, sollte es den Tatsachen entsprechen.“

In einem weiteren Kommentar fügte sie hinzu, sie habe Informationen aus sicherer Quelle und wundere sich, dass diese nicht öffentlich gemacht würden. Sie vermutete, dass die Angelegenheit bewusst vertuscht werde.

Auf persönliche Nachfrage von Förde.news wollten sich der Schulleiter Heino Aggedam und sein Vizerektor John Læsøe zu dem Vorfall nicht äußern. Laut Dennis Bremer, Pressesprecher der Polizeidirektion Flensburg, ereignete sich der beschriebene Vorfall zur Mittagszeit am vergangenen Montag (10. Juni 2024) und wurde danach polizeilich bekannt. „Der volljährige Schüler hatte sich in Videos zu Amoktaten geäußert. Hinweise auf eine konkret geplante Amoktat lagen jedoch nicht vor“, erklärte Bremer.

Die Polizei nahm unmittelbar Kontakt mit dem verantwortlichen Schüler sowie der Schulleitung auf. „Nach einer Gefährdungseinschätzung ließ sich feststellen, dass keine Hinweise auf eine derartige Tat vorlagen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, und die Ermittlungen werden durch die Bezirkskriminalinspektion Flensburg geführt“, so Bremer weiter.

Die Polizei steht seitdem in engem Kontakt mit der Schulleitung. „Eine Begleitung des Schulbetriebs durch die Polizei war nicht erforderlich“, fügte Bremer hinzu.

Die Gerüchte haben in der Schul- und Elternschaft für große Unruhe gesorgt. Weitere Informationen sind uns von Förde.news bisher nicht bekannt.

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