Drei Verletzte bei Küchenbrand

 |  von Jasper Hentschel

Das Haus ist aufgrund der starken Verrauchung vorerst nicht bewohnbar - Fotos: Jasper Hentschel

Süderschmedeby – Ein Brand in der Küche eines Einfamilienhauses in der Schmedebyer Straße hat am Mittwochnachmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Drei Personen mussten zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Nach ersten Informationen der Einsatzleitung brach das Feuer im Bereich einer Dunstabzugshaube aus. Ausgehend vom Motor der Haube griffen die Flammen auf ein Kunststoffrohr sowie angrenzende Küchenmöbel über. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.

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Im Anschluss wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte den Dachstuhl und den Oberboden mit einer Wärmebildkamera, da das abgeschmolzene Kunststoffrohr direkt an die hölzerne Dachkonstruktion grenzte. Eine Brandausbreitung auf das Dach konnte jedoch verhindert werden.Die beiden Bewohner des Hauses – eine ungefähr 90 Jahre alte Frau und ein 101-jähriger Mann – konnten das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Dennoch erlitten sie durch den Brand Verletzungen. Der 101-jährige Mann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

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Die Frau erlitt beim Eintreffen der Polizei einen Zusammenbruch und wurde ebenfalls klinisch versorgt.

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Zudem wurde die Tochter einer Nachbarin des Brandhauses mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Klinik gebracht. Bislang ist unklar, wo sie sich zum Zeitpunkt des Brandes aufgehalten hat und warum sie dem giftigen Brandrauch ausgesetzt war.

Das Haus ist aufgrund der starken Verrauchung vorerst nicht bewohnbar. Für die Ermittlungen zur genauen Schadensursache wurde der Kriminaldauerdienst angefordert.

Für das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Süderschmedeby, das erst vor rund drei Wochen gemeinsam übergeben wurde, war dies der erste Einsatz. Neben der Süderschmedebyer Wehr waren auch die Freiwillige Feuerwehr Sieverstedt-Stenderup sowie drei Rettungswagen im Einsatz.

Während der Löscharbeiten war die Verbindungsstraße voll gesperrt.