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Corona: Positivfälle bei der Berufsfeuerwehr Flensburg

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Flensburg - Zwei Positivfälle bei der Berufsfeuerwehr Flensburg - Symbolfoto: foerde.news

Wie die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mit geteilt hat informierte ein Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Flensburg am Heiligabend, welcher zu dem Zeitpunkt im Rettungsdienst eingeteilt war, seine Dienststelle über ein positives Covid-19-Testergebnis. Anlass der Testung war die private Vorsorge im Rahmen der Weihnachtsfeiertage.

Der Dienstherr, die Berufsfeuerwehr Flensburg, reagierte umgehend und transparent auf die Meldung des betroffenen Kollegen. Die zuständigen Gesundheitsämter wurden durch die Stadt Flensburg informiert.

Kolleginnen und Kollegen, die mit dem betroffenen Mitarbeiter innerhalb der letzten Tage zusammengearbeitet hatten, wurden durch die Dienststelle informiert, durch die zuständigen Gesundheitsämter wurde eine häusliche Quarantäne angeordnet und weitere Testungen veranlasst.

Am 27.Dezember 2020 meldete sich ein weiterer Kollege der BF Flensburg mit einem positiven Testergebnis. Auch in diesem Fall griffen die Sofortmaßnahmen der Dienststelle.

Es zeigt sich hier, dass das bestehende Konzept der Berufsfeuerwehr Flensburg mit einer Aufteilung der Mitarbeiter in verschiedene Kleingruppen und der Minimierung der Kontakte funktioniert.
Der Kontakt der Kleingruppen wird weitestgehend vermieden, das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken ist obligatorisch in allen Gebäuden sowie auf dem Gelände der einzelnen Standorte.

Am Montag den 28 Dezember 2020 fand eine Besprechung der Verantwortlichen der Stadtverwaltung, der Berufsfeuerwehr sowie des Personalrates der BF Flensburg statt. Hier wurden die Maßnahmen noch einmal an die aktuelle Situation angepasst. Zusätzlich wird den Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst eine PCR-Testung angeboten um ein verdecktes Infektionsgeschehen ausschließen zu können. Diese Maßnahme wird durch uns ausdrücklich begrüßt.

Weiter teilt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mit, dass diese transparente und mitarbeiterorientierte Vorgehen der Berufsfeuerwehr Flensburg in diesen Fällen als Positivbeispiel herausstellen sei. Dazu sagte der Landesverbandsvorsitzender Robert Pohl: „In diesen Zeiten ist eine Zusammenarbeit zwischen Dienststellen und VertreterInnen der Kolleginnen und Kollegen unerlässlich. Neben dem Unterstützungsangebot für die Betroffenen Kollegen erneuern wir selbstverständlich auch das Angebot zur Zusammenarbeit mit der Dienststelle und dem Personalrat. Diese Ausnahmesituation lässt sich nur gemeinsam bewältigen.“

Der Rettungsdienst ist zu keiner Zeit gefährdet

Es zeigt, dass die Forderung nach regelmäßigen Testungen für das Personal im Rettungsdienst gerechtfertigt ist, da es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, immer noch zu positiven Testergebnissen kommt. Eine Anpassung der Teststrategie und eine Klärung der Kostenübernahme durch die Kostenträger des Rettungsdienstes ist unumgänglich. Der Schutz der Kolleginnen und Kollegen, sowie ihrer Angehörigen, darf nicht aus Kostengründen gefährdet werden.

Den Genesungswünschen der Dienststelle schließt sich der Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein selbstverständlich an. Auch diese wünschen den Kollegen eine schnelle und vollständige Genesung.

Die aktuellen Zahlen für die Stadt-Flensburg vom 29. Dezember 2020 sind:

73 aktive Fälle

482 nachweislich Infizierte,

402 genesen,

7 Verstorbene,

260 Verdachtsfälle in Quarantäne

Inzidenz: 50, Inzidenz für den 30.12.: 47


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